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Die Wohnung von Oskar Semlers Familie stellt ein Unikat unter den architektonischen Denkmälern des 20. Jahrhunderts in der Tschechischen Republik dar; Semler war Miteigentümer des Herstellers von Drahtwaren, vor allem der Plattenspielernadeln der Marke Sem. Obwohl sich Adolf Loos höchstwahrscheinlich nur an der Gestaltung des elementaren Raumkonzeptes beteiligte und sein Schüler Heinrich Kulka die ausführliche Lösung vorschlug, kann man das Interieur nicht nur für die letzte Loos´ Arbeit, sondern auch für einen bestimmten Höhepunkt der Tätigkeit in Pilsen halten. In einem einzigen Fall entstand eine mehrstöckige Wohnung mit fließender Verbindung der Räume von verschiedenen Höhen, also mit dem sog. Raumplan. Das Interieur besteht aus sechs Hauptniveaus und erinnert stark an die Prager Villa Müller, die seiner Entstehung voranging. Im Unterschied zur Villa Müller ist jedoch diese in ein älteres Haus eingebaut.
Die Gesellschaft Plzeň 2015, o. p. s. ist ein bedeutender und stolzer Partner einer ganzen Reihe von großen Ausstellungprojekten der Westböhmischen Galerie in Pilsen. Diese Projekte sind fester Bestandteil des Programms Pilsen - Kulturhauptstadt Europas 2015 und bieten den Besuchern eindrucksvolle Erlebnisse.
Gesänge, Segnungen und Tänze bei Sonnenaufgang - auf ungewöhnliche Weise wurden Maori-Porträts am Dienstag in der Alten Nationalgalerie willkommen geheißen. Eine Delegation eigens aus Neuseeland angereister Maori segnete die Gemälde mit bewegenden Ritualen. Es ist nicht die einzige Besonderheit dieser Schau.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich München zu einer der führenden europäischen Kunstmetropolen, besonders als die Malerei der Münchner Schule zu einem international anerkannten und geschätzten Phänomen wurde. München wurde von jungen Künstlern aus der ganzen Welt aufgesucht, darunter war auch die tschechische Kommunität stark vertreten. Künstler aus den böhmischen Ländern erhielten dort ihre Ausbildung, entweder an der Kunstakademie oder an privaten Kunstschulen. München stellte für sie eine Alternative zu der Pariser Schule, bzw. ihrer Vorstufe, dar, denn in Mitteleuropa setzte es sich gegen andere Orte mit künstlerischer Ausbildung durch, darunter Prag, Wien, Berlin und weitere. Nach dem Aufkommen der Sezession in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts transformierte sich das spezifische Konzept der Münchner Schule in ein pluralistisches Spektrum künstlerischer Tendenzen, für tschechische bildende Künstler war jedoch München bis zum Ende des „langen 19. Jahrhunderts“, bis zum Ende des 1. Weltkrieges, weiterhin außerordentlich attraktiv. Der Ausdruck „leuchtende Kunstmetropole“ ist der Novelle Gladius Dei von Thomas Mann aus dem Jahre 1902 entlehnt.
JEDNO DÍLO / JEDEN SVĚT – cyklus výstav jednoho díla ze sbírek ZČG 1/3/2012 Západočeská galerie v Plzni zve návštěvníky na cyklus přednášek "Jedno dílo / jeden svět", v němž je každou první středu v měsíci představeno vždy jedno významné dílo ze sbírek galerie. Diváci, kteří navštíví Masné krámy, mohou kromě aktuální výstavy spatřit i jeden vybraný exponát ze sbírek galerie, umístěný ve střední lodi. V 17 hodin pak zájemcům dílo představí kurátoři galerie a seznámí je s jeho příběhem a významem. Na výstavách "Jedno dílo / jeden svět" se pravidelně střídají příklady moderního i starého umění, umělci celorepublikového významu i regionální osobnosti, obrazy, plastiky i architektury. Vstupné je za sníženou cenu 25 Kč. Přehled dosud vystavených děl: Duben: Josef Tetínek, Krajina s trojským koněm, 1963 Březen: Josef Mařatka: Polibek, 1909 Únor: Josef Lada: Zima, 1944 Leden: Emil Filla: Buchenwald (1947) -------------------------2012-------------------------- Prosinec: Gabriel von Max: „Kurzschluss" (k. 1892) Listopad: Bohumil Kubišta: Ateliér (1912) Srpen: Otto Gutfreund: Koncert (1912–1913) Červenec: Maxmilián Pirner: Zrození Hanse Heilinga (1886–1887) Červen: Josef Tetínek: Dívka s kočkou (1964) Květen: Josef Šíma: Mlno (1929) Duben: Mistr Michelské madony (okruh): Madona z Dýšiny (kol. 1345) Březen: Adolf Kosárek: Zimní večer (1859) Únor: Václav Brožík: Anežka Steinhäuserová a Zikmund ze Švamberka (1875) Leden: Alena Koenigsmarková: Pražská pieta (1969) -------------------------2011-------------------------- Prosinec: Archiv architekta Karla Lhoty, nejvýznamnějšího spolupracovníka Adolfa Loose v Plzni Listopad: František Tichý: Hadí muž (1945) Říjen: Jaroslav Čermák: Černohorská domácnost / Černohorský glavar s koněm (1865) Září: Josef Čapek: Hlava (1915) Srpen: František Hudeček: Noční chodec (1943) Květen: Josef Špalek: Vila továrníka Rohrera (1928―1930) – model první funkcionalistické stavby v Plzni Duben: Matyáš Bernard Braun: Zvěstování Panně Marii (1720―1725) Březen: Bohumil Kubišta: Vzkříšení Lazara (1911―1912)